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Das Blutbad von Falzano di Cortona
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Gegen Ende des 2. Weltkriegs verübten deutsche Truppen etliche Massaker an der italienischen Bevölkerung
aus Rache für Partisanen Aktivitäten. Einige dieser Aktionen erlangten eine traurige Berühmtheit und sind in
die Geschichtsbücher aufgenommen worden. Andere, wie dieses hier kurz dargestellte, dagegen nicht.
1944 wurde das Gebirgs-Pionier-Bataillon 818 hinter der Font in der Toskana eingesetzt und sollte den
deutschen Rückzug in Italien sichern. In diesem Jahr, am 26. Juni geriet eine Patrollie in einen
Partisanenhinterhalt, wobei ein Unteroffizier und ein Gefreiter fielen. Daraufhin befahl die Batallionsführung,
einen Vergeltungsschlag, der noch am gleichen Tag ausgeführt worden ist.
Zunächst erschoss man eine 74jährige Frau sowie drei Männer, die zufällig den Soldaten in die Arme
liefen. Anschließend wurden 11 Männer im Alter zwischen 15 und 66 Jahren, verhaftet, die man in einen Keller eines
Hauses, in Falzano di Cortona, in der Nähe von Arezzo, sperrte. Anschließend wurde das Haus gesprengt.
Nur der 15jährige Junge überlebte das Massaker.
Quellen:
Alexander Krug: "Blutbad in der Toskaner"; Süddeutsche Zeitung, 1./2. März 2008, S. 53
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