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Es gibt verschiedenste Wappen der Behlings, die mittlerweile
durch verschiedene Familienforscher zusammengetragen wurden und hier
wohl zum ersten Mal (Die Aufstellung seitens
Peter Behling ist zum Teil auch nur
auf hiesige Zusammenstellung zurückzuführen) zusammen präsentiert werden.
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Abb. 1: Familienwappen im "GROSSEN WAPPEN
BILDER BUCH DER BÜRGERLICHEN GESCHLECHTER DEUTSCHLANDS, ÖSTERRREICHS UND DER SCHWEIZ" (S. 507) |
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Abb. 2: Familienwappen gezeichnet von Peter Behling
nach der englischen Beschreibung |
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Abb. 3: "Familienwappen", zu gesandt von Mauro Behling. (Die Kopie ist noch nicht ganz fertig nachkolloriert) |
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Abb 4: "Siebmachers großes
allgemeines Wappenbuch Bd14.
Die Wappen des preußischen Adels.":
Wappen der Behlings aus Ennepetal abgebildet in einem Kloster in Riga.
(mitgeteilt von Peter Behling)
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Abb. 5: Wappen des Ortes Behlingen bei Nienburg/Weser; Erhalten von Stefan Fleisch aus Behlingen bei Nienburg |
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Abb. 6: Wappen der Bellings laut "House of Arms". Hierbei handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Fälschung. |
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Wappen pommerscher Behlings
Eines der Wappen der Familie Behling ist im "GROSSEN WAPPEN
BILDER BUCH DER BÜRGERLICHEN GESCHLECHTER DEUTSCHLANDS, ÖSTERRREICHS
UND DER SCHWEIZ" (S. 507) abgebildet. Nach dem "GENERALINDEX ZU
SIEBMACHER 1605-1961" wird dieses seit 1850 von einem pommerschen
Zweig der Behlings aus Schivelbein (Kreis Belgard) geführt.
Auf dem silbernen Schild befindet sich diagonal von links ein
naturfarbenes Eichenstück mit 5 Blättern (4:1). Über dem Schild
befindet sich ein bewulsteter Helm
mit je sechs schwarzen und weissen Straussenfedern. Desweiteren ist
der Helm von Decken eingerahmt.
Dem Verein für Heraldik, "Herold", in Berlin ist dieses Wappen
auch bekannt. Leider konnten die Mitglieder mir keine Auskunft über
die berechtigten Träger dieses Wappens
geben.
Von der Existenz eines weiteren Wappens erfuhr ich durch den
Amerikaner Richard G. Behling (Abb2). Er schrieb:
"ARMS: Per pale argent and azure an oak tree proper fructedor
on a mount vert thereon a stream in bend wavy proper the oak
between two grifins rampant combatant the dexter azure the sinister
or.
CREST: Two oak branches in pale intertwined in a double saltire
each with two leaves and with a single fruit all or between a pair
of wings per fess alternately gules and azure."
Ein Bild dieses Wappens wurde von Peter Behling angefertigt.
Beachtet man die Erwähnung der Greifen (Griffin) so scheint dieses
Wappen von einem weiteren Zweig der Behlings geführt zu werden, der
pommerschen Ursprungs ist. Der Greif ist das Wappentier von Pommern.
Von einem drittem Wappen hörte ich zum ersten mal von Jan Behling.
Er konnte mir aber leider nichts über dessen Aussehen mitteilen.
Dagegen erhielt ich von Mauro Behling aus Brasilien zwei weitere
Wappen der Behlings. Zu dem einen (Abb.3) konnte er mir eine
Beschreibung schicken:
"Wappen: Von Weiss und Blau gespalten; auf einem grünen Hügel,
der mit einem schrägen Wasserlauf belegt ist, eine Eiche die
zwischen zwei Greifen steht, der rechte blau, der linke gold.
Helm: Zwischen einem rot-blauem Pflug zwei aus einem Stamm wachsende,
ins Doppelkreuz gelegte, mit jeweils 10 Blättern belaubte
Eichenzweige." Beschreibung stammt vom "Historical Research Center".
Behlingsches Wappen aus Riga
Hier handelt es sich um ein Wappen der Behlings (Abb. 4), welches kaum
Ähnlichkeiten mit den anderen Wappen aufweist. Wenn es sich hierbei
um ein echtes handelt, dann wurde dieses Wappen wirklich von
anderen Behlings geführt.
Dennoch ist auch hier die Eiche wiederzufinden: In der linken
Seite des Wappenschilds sind auf weissem Grund die Reihen von
Eicheln abgebildet.
Wappen-Fälschungen!?
Laut Auskunft von Peter Behling handelt es sich bei der Abb. 2 um
eine Fälschung. Das wurde von seiner Informationsquelle am Helm
festgemacht. Es handelt sich hierbei um einen englischen Helm. Eine
Nutzung eines englischen Helms auf einem deutschen Wappen (oder
deutschstämmigen), hält die Quelle von Peter für ausgeschlossen.
Da das von Mauro mitgeteilte Wappen (Abb. 3) sehr große Ähnlichkeit
mit dem von Richard G. Behling genannten Wappen aufweist - nur der Helm
wie auch der "Berg" sehen etwas anders aus - muss wohl auch dieses als
Fälschung eingestuft werden.
Interessant ist, dass diese beiden "fragwürdigen" Wappen sich voneinander
nur gering unterscheiden. Auffällig ist dabei sehr große Ähnlichkeit
zum Ortswappen von Belingen bei Nienburg/Weser (Abb. 5). Zu diesem Ortswappen
wurden nur die Pommerschen Greifen sind hinzugekommen.
Ebenfalls als eine Fälschung ist vermutlich auch das im Internet bei der Firma
House of Arms angebotene Wappen der Behlings (Abb. 6) anzusehen.
Dieses Wappen weist 3 waagerechte schwarze Balken auf goldenem Grund sowie einen silbernen Helm, dessen Zier
schwarz, an den Enden golden ist, auf.
Ich hätte hier gerne eine Abbildung dieses Wappens gezeigt, aber zum einen bin ich nicht bereit diesen Preis zu zahlen, zum anderen
war es mir nicht möglich an die Bild-URL zu gelagen.
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