Willkommen bei www.meine-ahnen.info - Meine Ahnenforschung
   

Genealogie

Familie / Ahnen
Familiennamen
Stammbaum
Stammtafeln

Familiengeschichten
Soldaten

Dokumente
Überlieferungen
Puzzlestücke

Informationen
regionale Herkunft
Namensherkunft
Familienwappen


Geschichte

17. Jahrhundert
18. Jahrhundert
19. Jahrhundert
20. Jahrhundert


Literatur

über Ahnenforschung
über Heraldik
über Geschichte


Sonstiges

Genealogie @ Web
Foren
Toplisten & Webringe
Ebay-Angebote


Zur Website

Impressum
Auszeichnungen


Lebensstationen von Emil Behling

Wühle und man werde finden! So könnte der verfolgte Ansatz lauten, bei dem Versuch die Wohnorte von Emil Behling sowie seinen Geburtsort ausfindig zu machen. Bis auf seinen letzten Wohnort wie dem Geburtsort seines ältesten Sohns, Heinz Behling, war kaum was handgreifliches bekannt.

Schon vor einiger Zeit bin ich auf die Seiten der Zentral- und Landesbibliothek Berlin gestoßen. Hier gibt die Möglichkeit verfilmte Adressbücher von 1799 - 1945 online einzusehen. Diese Möglichkeit war bekannt, hatte ich aber nicht weiter verfolgt.

Im Rahmen des Versuchs nun endlich mehr über Emil Behling herauszufinden, griff ich wieder auf die Datenbank zurück. Mit einigem Erfolg. Auch entdeckte ich im Keller eine Kopie der Heiratsurkunde von Emil Behling. Anhand dieser Dokumente wurde hier der Versuch gemacht, sein Leben etwas nachzuzeichnen.

Schon mit seinem Geburtsort beginnen die Probleme der Zuordnung. So schreibt die in den 30er und 40er Jahren regierende Parteiin das Parteibuch den Ort Schindow. Diesen gibt und gab es aber nicht! Es ist wohl eher anzunehmen, dass es sich hierbei um das Schinchow in Pommern am Stettiner Haff handelt.

Kopie des NSDAP-Parteiausweises von Emil Behling (Großansicht)

Auch aus der Heiratsurkunde, welche sämtlichst in Sütterlin, der damaligen deutschen Schreibschrift, abgefasst ist, lässt sich der Geburtsort nicht eindeutig herauslesen. Es steht hier geschrieben:

der Vizefeldwebel Emil Karl Ferdinand Behling der Persönlichkeit nach Aufruf des Aufgebots anerkannt, evangelischer Religion, geboren am fünfundzwanzigsten März des Jahres tausend achthundert achtzig zu [Anm.: vermutlich Schinchow], Kreis Cammin [Anm.: oder Demmin], wohnhaft in Stettin,
Sohn des Arbeiters Ferdinand Behling, versorben, zuletzt wohnhaft
in Cartlow
[Anm.: auch Kartow oder Dartlow möglich], und seiner Ehefrau Auguste,
geborene Wolfgramm, wohnhaft
in Cartlow
[Anm.: auch Kartlow oder Dartlow möglich]. (zu kompletten Übersetzung)

Kopie der Vorderseite der Heiratsurkunde von Emil Behling und Auguste Wolfgramm (Großansicht)

Beide Dokumente helfen daher hinsichtlich des Geburtsortes nicht sonderlich weiter.

Jedoch war er Zeit seines Lebens viel in der Reichshhauptstadt. 1908 war er Soldat im Unteroffiziersrang (Vizefeldwebel) und heiratete er die in Berlin ansässige, aus Glashütte in Pommern stammende, Köchin Auguste Pauline Walgunde Schröder. Auch konnte mit Hilfe einer polnischen Datenbank in einem Adressbuch von Stettin aus dem Jahre 1905 geforscht werden. In diesem ist Emil Behling nicht verzeichnet, so dass er wohl erst nach 1905 in Stettin lebte.

1913 wurde Emils Sohn Heinz Helmut Kurt Behling in Stettin geboren. Ein Jahr später kam sein Sohn Günter zur Welt. Über die Zeit gibt es leider noch keine verfilmten Adressbücher in Polen. Jedoch ist aus einer noch nicht digitalisierten Urkunde bekannt, dass zur Geburt des ersten Sohns die Familie Behling in der Stettiner Bellevuestraße wohnte. An dieser Straße befanden sich etliche Kasernen.

Im Jahre 1915 lebte die Familie schließlich in Berlin - Kreuzberg, Jüterboger Str. 7 II. Dies belegt der Eintrag in das Berliner Adressbuch von 1915, S. 150. Hiernach war Emil nicht mehr bei der Armee, sondern wurde mit der Berufsbezeichnung Postanwärter geführt. 1920 war er dann Postassistent (Adressbuch von 1920, S. 136), ein Jahr später Postsekretär (Adressbuch von 1921, S. 147).

Erst im Adressbuch von 1925, S. 156, wird wieder eine Beförderung zum Oberpostsekretär ersichtlich. Auch danach wurde er längere Zeit nicht befördert. Erst 1937 (Adressbuch von 1937, S. 132) wird er mit dem Titel eines Oberpostispektors geführt, was meines Erachtens auf eine Doppelbeförderung im Jahre 1936 hindeutet. Diesen Rank hatte er auch 1943, dem letzten verfilmten Adressbuch inne.

1942 (siehe oben) trat Emil in die NSDAP ein. Laut mündlicher Überlieferungen habe er dies nur getan, um vor seinem Ausscheiden aus dem Postdienst (zu diesem Zeitpunkt war er schon 62 Jahre alt) nochmals eine Beförderung zu erhalten. Diese ist im Adressbuch des folgenden Jahres auch vermerkt.

Soweit bekannt ist, wohnte Emil bis zu seinem Lebensende 1959 mit seiner Frau unter dieser Adresse. Seine Frau starb auch hier.

zurück zur Übersicht
Zuletzt geändert am 26.04.2010


Wussten Sie schon?
Theodor Pösche ist mit seiner Familie in die USA ausgewandert. Seine Tochter Rosa Pösche kam wieder zurück nach Deutschland.


Werbung



meine-ahnen @ Twitter

Topliste




Weitere Toplisten & Webringe


Weitere Web-Angebote
behling-online.de Freisinnig-Liberaler Blog
Meine Bookmarks



Diese Website wurde erstellt mit phpcms. PHPcms ist freiverfügbare Software gemäß der GNU/GPL-Lizenz.
BotTrap : Diese Website wird vor Contentklau und andere Angriffe auf Websites durch das Bot-Trap-Projekt geschützt.
ICRA : Diese Seiten sind bei ICRA als jugendfrei gekennzeichnet.
top : Der Pagerank von www.meine-ahnen.info ist auf Echtheit geprüft.